
Ein durch und durch durchschnittliches Leben
»Auf wunderbare Weise surft der Autor zwischen Fakt und Fiktion wie ein Beach Boy und liefert die Meta‐Ebene gleich noch mit, denn wie der Untertitel verrät, handelt es sich um einen ›Roman mit Fußnoten‹, die als weitere Erzählebene das Erzählte kommentieren. Das Resultat ist ein unglaublich lustiges und wunderbar verspieltes Buch.«
Christoph Hartner, Kronen Zeitung
»In diesem Text paart sich Intelligenz mit Menschlichkeit, Fantasie mit Realität, ja, Möglichkeitssinn mit Wirklichkeitssinn, um mit Musil zu sprechen.«
Heinrich Pfandl, Uni Graz
»Besonders schön sind die kleinen Beobachtungen, die erfunden klingen, es aber nicht sind. Die Sache mit der Casalgasse in Graz‐Liebenau etwa oder die Herkunft des ›Totmannschalters‹. In Summe ist der Roman ein Experiment fernab jeder Durchschnittlichkeit. Ein Roman, der sich ins Gesamtwerk einfügt, dieses abrundet.«
Wolfgang Kühnelt, haubentaucher.at
»Sobald man das Mittelmaß von etwas zu ermitteln versucht, treten die Extreme und Extravaganzen unkündbar in den Vordergrund. Ein durchschnittliches Leben zu ermitteln, führt in der Literatur verlässlich zu einem Heldenepos, in dem sich die Protagonisten nicht gegen ihre wahrhaftige Bedeutung zur Wehr setzen können.
Wolfgang Pollanz beschreibt im Duktus einer Autobiographie das Leben in Österreich, wie es ein vermeintlich durchschnittlicher Protagonist auf dem steirischen Lande von den 1950er Jahren bis herauf in die Gegenwart geführt haben könnte. Denn obwohl alles mit dem Selbstbewusstsein eines Schelmenromans erzählt ist, wird für den Musiker und Schriftsteller Wolfgang Pollanz das eigene Leben wie von selbst zur eigenständigen Literatur, die sich quasi zu einem individuellen Genre entwickelt hat.«
Helmut Schönauer
